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Entriegelung mit einem Rundsteckwerkzeug

Gerade für die kontaktseitige Entriegelung mit Rundsteckwerkzeugen ist es besonders wichtig Gegendruck am Kabel des zu entfernenden Kontakts auszuüben.

Ein Rundsteckwerkzeug sollte immer gerade über den entsprechenden Kontakt gestülpt werden.

Sobald die Hülse den Kontakt ganz umschlossen hat, kann das Werkzeug "durchgedrückt" werden. Der Spannmechanismus ermöglicht so das direkte Ausdrücken des Kontakts.

Bei Kontakten mit Einzeldichtungssystemen konnen bereits entriegelte Kontakte noch im Gehäusekanal stecken bleiben, diese können jedoch bei bereits erfolgreich durchgeführter Entriegelung einfach harausgezogen werden










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Entriegelung eines Flachfederkontakts mit zusätzlicher Verreigelung












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Die Entriegelung von Kontakt-/Gehäusesystemen beinhaltet in vielen Fällen auch die Entfernung so genannter TPAs* und CPAs*, welche das System zusätzlich vor den auftretenden Beanspruchungen im entsprechenden Einsatzbereich schützen. Meist sind diese in anderen Farben gekennzeichnet.

Solche zusätzlichen Sicherungen müssen vor der eigentlichen Entriegelung des Kontakts geöffnet oder entfernt werden.

Nebenstehend ist die Entriegelung eines typischen Gehäuses abgebildet.

Zunächst wird mit einem Flachsteckwerkzeug die farbige TPA entfernt.

Anschließend wird ein Gabelwerkzeug für die Entriegelung eines Flachfederbuchsenkontakts mit zwei Rastzungen (z.B. Timer, DFK/MDK, DCS, u.v.m.) eingesetzt. Hierbei sollte beachtet werden, dass ein leichter Gegendruck am Kabel ausgeübt wird und das Werkzeug gerade über den Kontakt eingeführt wird.

 

 

 

 

*TPA = Terminal Position Assurance = Kontakt-Positions-Sicherung

*CPA = Connector Position Assurance = Gehäuse-Positions-Sicherung